22.–23.03.2026: Mini-Uhus, Maxi-Mahlzeit

Mar 23, 2026Channel
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Published2 months ago
Duration13:21
Video ID0Y025uct8bg
Languagede
CategoryPets & Animals
PrivacyPublic
Made for KidsNo
Video TypeRegular Video

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Description

In der Burgruine läuft es derzeit wie aus dem Lehrbuch – oder besser gesagt: wie bei echten Vorzeigeeltern. Isolde widmet sich aufmerksam ihren frisch geschlüpften Küken und zeigt dabei genau das Verhalten, das man sich in dieser sensiblen Phase wünscht. In einer besonders schönen Szene können wir eine Fütterung gut beobachten (1:55): Vorsichtig zerteilt sie die Beute in kleine Stücke und reicht sie den winzigen Uhukindern. Die Küken selbst bleiben dabei größtenteils unter ihrem schützenden Gefieder verborgen – doch kleine, hungrige Schnäbel und die gezielten Übergaben sprechen eine deutliche Sprache. Währenddessen sorgt Tristan zuverlässig für Nachschub. Und auch wenn es aktuell nicht so wirkt, als würde im Nest akuter Mangel herrschen, hält er das Angebot konstant hoch. Ein Verhalten, das bei Uhus durchaus typisch ist: In den ersten Tagen nach dem Schlupf wird oft mehr Beute eingetragen, als unmittelbar benötigt wird – eine Art Absicherung für die noch unregelmäßigen Fütterungsphasen. Und dieser Vorrat kann sich sehen lassen: Zeitweise wirken die angelieferten Beutetiere fast überdimensioniert im Vergleich zu den winzigen Nestbewohnern – kleine „Rattenberge“ neben zwei kaum handtellergroßen Flauschbällen. Während der Uhuvater also großzügig für Nachschub sorgt, bewegen sich die beiden Küken bereits erstaunlich aktiv im Nest, tasten sich zwischen den zwei verbliebenen Eiern hindurch. Ein beinahe kurioser Anblick – hier die üppige Vorratskammer, dort zwei kleine, noch etwas wackelige Entdecker (5:00). So läuft in der Ruine alles nach Plan. Die Küken werden versorgt, die Abläufe greifen ineinander – und ganz nebenbei kündigt sich schon der nächste Schritt an: Am frühen Morgen entdecken wir im dritten Ei ein kleines Loch (8:20). Ein feines, aber untrügliches Zeichen – der nächste Burgbewohner ist bereits auf dem Weg. Und während im Nest alles ruhig und routiniert wirkt, wächst die Uhu-Familie weiter – ganz ohne Eile, aber mit klarer Richtung.

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