Eine schwierige Liebe zwischen Opernball und Friseursalon
Jun 30, 2026•Channel
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Als Dolmetscherin übersetzte Julya Rabinowich was traumatisierte Menschen einem Psychotherapeuten sagten und was dieser erwiderte. Sie übermittelte furchtbare Geschichten von Not und Gewalt, staunte aber auch über die Kraft und Resilienz der gezeichneten Frauen und Männer. „Das, was man erlebt hat, kann man nicht mehr ungeschehen machen, aber man kann lernen, es zu verarbeiten“, sagt die 1970 in der ehemaligen Sowjetunion geborene Autorin, die in Wien lebt. Die Geschichten, die sie als Übersetzerin gehört hat, treiben sie bis heute in ihrem Schreiben an. Auch in ihrem Neuen Roman „Mo & Moritz“: eine ebenso märchenhafte wie hoffnungsfrohe Liebesgeschichte zwischen einem muslimischen und einem jüdischen Jungen. Und zwar an ungewöhnlichen Schauplätzen: in einem Friseursalon und auf dem Wiener Opernball. In „Der Michel“ erzählt Julya Rabinowich wie sie sich zwischen Malerei und Literatur entscheiden musste, von ihrer Arbeit als Übersetzerin in Psychotherapien und natürlich von ihrem aktuellen Buch.