Deutsche Bauern ohne Zukunft? Das Geschäft mit dem spanischen Billigfleisch | Un
Dec 14, 2025•Channel
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Frank Janetzky, ein Schweinehalter aus Bayern, steht vor wirtschaftlichen Herausforderungen aufgrund niedriger Schweinepreise von 1,70 Euro pro Kilo. Er vermutet, dass billiges Schweinefleisch aus Spanien den Marktpreis drückt.
Spanien ist mittlerweile der größte Schweineproduzent Europas, wobei große Firmen das Produktionssystem dominieren. Diese Firmen stellen Ferkel und Futter bereit, während die Bauern nur über die Ställe verfügen. Die spanischen Erzeuger bekommen mehr pro Schwein als der Landwirt in Bayern. Aber aufgrund der hohen Zahl an großen Betrieben gibt es in einigen Regionen Spaniens Probleme mit Nitrat im Grundwasser. Deshalb rührt sich an einigen Orten Protest gegen den Bau neuer Ställe.
Der Export von spanischem Schweinefleisch beeinflusst auch die Preise in Deutschland, obwohl es meist nicht direkt hierher gelangt. Aktuell sorgt die Afrikanische Schweinepest in Spanien für erste Exportverbote und Unruhe am Markt. Franks Betrieb ist gefährdet, da Investitionen in seinen Hof bei den aktuellen Preisen für ihn unmöglich sind. Er hält seine Tiere aktuell auf Haltungsstufe eins. Trotz der Herausforderungen hofft er aber, den Hof an seine Kinder weitergeben zu können.
Autoren: Sandra Lohse, Georg Florian Ulrich
Aus der Sendung vom 12.12.2025
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