Sklavenhandel laut UN "schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit"
Mar 26, 2026•Channel
AI Analysis
Data from YouTube Data API v3•Updated Just now
Video Overview
Video Details
Published3 months ago
Duration1:01
Video IDESSmX72S180
Languagede
CategoryNews & Politics
PrivacyPublic
Made for KidsNo
Video TypeRegular Video
Performance Metrics
Views1.1K
Likes40
Comments7
Engagement Rate4.45%
Likes per 100 views3.79
Comments per 1K views6.63
Video Tags
Description
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den transatlantischen Sklavenhandel als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit" eingestuft. Einer von Ghana eingebrachten Resolution stimmten im größten UN-Gremium 123 Staaten zu, drei lehnten sie ab, und 52 enthielten sich. Mit Nein stimmten Israel, die USA und Argentinien. Deutschland gehörte zu den Enthaltungen. Der Handel mit versklavten Menschen aus Afrika und deren rassistisch begründete Versklavung sei "aufgrund des tiefgreifenden Bruchs in der Weltgeschichte, ihres Ausmaßes, ihrer Dauer, ihres systemischen Charakters, ihrer Brutalität und ihrer bis heute fortwirkenden Folgen" als das "schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bewerten", hieß es im Resolutionstext. Die Resolution fordert alle UN-Mitgliedstaaten auf, sich für Reparationen für erlittenes Unrecht einzusetzen. Sie ist rechtlich nicht bindend.
Der US-Vertreter Dan Negrea kritisierte die Resolution als "in vielfältiger Hinsicht höchst problematisch", wie es auf der Website der Vereinten Nationen hieß. Die USA würden kein Recht auf Reparationen für historische Verfehlungen anerkennen, "die zum Zeitpunkt ihres Geschehens unter internationalem Recht nicht illegal waren". In der Hochphase des transatlantischen Sklavenhandels zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert wurden nach Informationen des Projekts SlaveVoyages der US-amerikanischen Rice University rund 12,5 Millionen Menschen in Afrika versklavt und nach Süd- und Nordamerika sowie in die Karibik verschleppt. Einige Hunderttausend Sklaven wurden in das Gebiet der heutigen USA gebracht. Die Regierung unter Präsident Donald Trump versucht, die Geschichte in Bezug auf die Sklaverei umzuschreiben, zum Beispiel, indem sie entsprechende Schilder und Ausstellungsstücke aus mehreren Nationalparks entfernen ließ.
Mehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/un-generalversammlung-transatlantischer-sklavenhandel-verbrechen-menschlichkeit?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitde
Hinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.
Bildrechte Thumbnail: Reuters/ Jeenah Moon
Explainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1O
Hintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqAN
#vereintenationen #sklaverei #ghana #diezeit