Nachhaltige Resteverwertung: Schweine füttern mit Nebenprodukten aus der Molkerei | Unser Land | BR
Mar 4, 2026•Channel
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Landwirtin Christina Lackermeier füttert ihre Schweine mit Resten aus der Lebensmittelproduktion. Das spart Getreide und Soja und sorgt für mehr Nachhaltigkeit. Früher war es üblich, Lebensmittelreste an Schweine zu verfüttern, dann kam ein Verbot. Noch heute bremsen rechtliche Hürden, schwankende Nährstoffgehalte und die Verwertung von Abfällen in der Biogasanlage die Resteverwertung aus.
Auf dem Hof von Christina Lackermeier in Niederbayern bekommen die Schweine neben Maissilage Futter aus der Molkerei, der Brauerei und der Bäckerei – Lebensmittelreste, die sonst im Tank oder in der Biogasanlage landen würden. Ein Praxisversuch mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft soll klären, wie sich solche Reste als Futter für die Schweine auf Wachstum, Fleischqualität, CO₂-Fußabdruck sowie Stickstoff- und Phosphorbilanz auswirken. Dabei geht es auch um die Frage, was Schweine künftig fressen können und womöglich weniger Futter angebaut werden muss, wenn Nebenprodukte aus der Lebensmittelwirtschaft genutzt werden – unter Einhaltung strenger Vorschriften.
Autorin: Ursula Klement
Aus der Sendung vom 27.2.2026
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