Militärexperte: Israel hofft auf Scheitern des Iran-Deals

Jul 9, 2026Channel
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#israel #iran #usa Nach Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg erneut. Während die USA und der Iran sich gegenseitig angreifen, verhält sich Israel auffällig ruhig. Laut Militärexperte Carlo Masala habe Israels Haltung zum Konflikt zwischen den USA und dem Iran vor allem strategische Gründe. Israel habe kein Interesse an einem belastbaren und nachhaltigen Abkommen zwischen Washington und Teheran. Die israelische Regierung profitiere von der aktuellen Anspannung. Es sei „durchaus im israelischen Interesse, dass dieser Konflikt zwischen den USA und dem Iran so unterschwellig weiterköchelt“, sagt Masala. Grundsätzlich sei Israel zwar nicht gegen ein Abkommen. Die israelische Regierung sehe aber, dass das Überleben des iranischen Regimes ein Ergebnis des Krieges und der jüngsten Eskalation sei. Das führe dazu, dass sich Staaten am Persischen Golf mit dem Regime arrangieren und eine Normalisierung der Beziehungen zu Teheran anstreben. Als klaren Indikator nennt Masala die Anwesenheit saudi-arabischer Vertreter beim Begräbnis von Khamenei im Iran. Eine Annäherung zwischen dem Iran und arabischen Staaten liege jedoch nicht im Interesse Israels. Mit Hilfe der USA sei es Israel gelungen, den Iran in der Region weitgehend zu isolieren, so Masala. Dennoch werde Israel nicht mehr aktiv als Störer auftreten. Frühere Versuche habe es zwar gegeben, doch Israel sei „von Trump in die Schranken gewiesen worden“. Die Israelis wüssten, dass sie ein mögliches neues Abkommen letztlich akzeptieren müssten. Auch Donald Trump steht nach den Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus unter Druck. Zwar habe er weitere Verhandlungen zuletzt als Zeitverschwendung bezeichnet und die Mullahs „Abschaum“ genannt. Doch laut Masala seien die diplomatischen Türen nicht endgültig geschlossen. Trump habe kein Interesse an einer Neuauflage des Krieges und könne den bisherigen „Zick-Zack-Kurs“ innenpolitisch kaum noch verkaufen. Vor den Midterms brauche er ein Ergebnis, das er als Erfolg darstellen kann.

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