Kein Grund mehr zum Schämen - Olympiasiege sind in Sachsen jetzt mehr wert
Mar 27, 2026•Channel
AI Analysis
Data from YouTube Data API v3•Updated Just now
Video Overview
Video Details
Published2 months ago
Duration43:32
Video IDLPsoPSvPhAY
Languagede
CategorySports
PrivacyPublic
Made for KidsNo
Video TypeRegular Video
Performance Metrics
Views31
Likes2
Comments0
Engagement Rate6.45%
Likes per 100 views6.45
Comments per 1K views0.00
Video Tags
Description
Kaum ist die eine Saison für Sachsens Wintersportler vorbei, hat nahezu nahtlos die nächste begonnen. Julia Taubitz zum Beispiel, zweifache Rodel-Olympiasiegerin aus Annaberg-Buchholz, hat den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in diesen Tagen öfter gesehen als ihren Trainer. Denn ein Empfang jagt den nächsten, dazu Sponsorenbesuche, Gesprächsrunden, Ehrungen und Galas. Und außerdem: das große Saisonfinale im „Dreierbob“, dem Wintersport-Podcast von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Als die Olympioniken des Freistaats jetzt in der Staatskanzlei für ihre Erfolge vor knapp vier Wochen bei den Winterspielen in Cortina geehrt wurden, war das verbunden mit einer auch finanziellen Würdigung. Der Freistaat hat der Olympia-Prämie deutlich angehoben - von 4000 Euro für Goldmedaillengewinner auf 20.000 Euro. Und für Silber und Bronze gibt es ab sofort 15.000 und 10.000 Euro. „Eigentlich müsste man im Boden versinken vor Scham“, sagt Kretschmer am Podcast-Mikrofon und meint die bisherige Regelung. Schließlich sei eine Olympiamedaille ein sehr besonderes Ergebnis jahrelangen Schindens und Leistungbringens.
Zwei fast schon perfekte Beispiele, wie das sächsisch geht, sind Francesco Friedrich und eben Taubitz. Und während die Rodel-Königin von Cortina längst schon entschieden hat, die Karriere noch ein paar Jahre fortzusetzen und im Podcast deshalb über ihre Urlaubsplanung spricht, überlegt der Bob-Dominator noch. Im „Dreierbob“ nennt er die Hintergründe für seine Bedenkzeit. Macht er weiter? Die Podcast-Hosts Tino Meyer und Fabian Deicke analysieren die Lage - und fragen nach. Bei Francesco Friedrich selbst und dessen Heimtrainer sowie stellvertretenden Bob-Bundestrainer Gerd Leopold.
Und dann erzählt diese „Dreierbob“-Folge noch die Geschichte von Jörn Wenzel, der als Anschieber von Johannes Lochner zu Olympiagold fuhr und jetzt selbst Bob-Pilot wird. Der Altenberger lässt quasi dafür sogar seinen Urlaub sausen - und genießt die Empfänge, Ehrungen und Galas in diesen Tagen umso mehr.