In Penner Klamotten, unrasiert, ungekämmt - so klettert Klingbeil in China aus dem Regierungsflieger
Nov 21, 2025•Channel
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Ein Tweet auf X: In Penner Klamotten, unrasiert, ungekämmt - so klettert Klingbeil aus dem Regierungsflieger auf den roten Teppich, um seine chinesischen Gastgeber zu begrüßen. Klingbeil ist Bundesvorsitzenden der SPD, Bundesfinanzminister und Vizekanzler - Funktionen die er innehat - warum auch immer.
Aber eine gute Gelegenheit die Penner-Affäre bzw. 'Bahnhofsalkoholiker-Affäre Habeck aufzuarbeiten!
Der Begriff "Bahnhofsalkoholiker" wie auch der Begriff "Schwachkopf" wird seit 2023 satirisch und kritisch auf Robert Habeck bezogen.
Im Februar 2023 postete der "Welt"-Kolumnist Rainer Meyer (Pseudonym: Don Alphonso) auf X (ehemals Twitter) einen Tweet:
„Ein Wirtschaftsminister, der mit seiner äußeren Erscheinung in einer Ansammlung von Bahnhofsalkoholikern nicht negativ auffallen würde.“
Der Post bezog sich auf ein Instagram-Foto von Habeck aus 2012:
Er sitzt unrasiert, mit offenen Hemd, Socken und Laptop auf einem Bahnsteig in Rheinland-Pfalz – eine "Sommerreise"-Inszenierung unter dem Motto:
„Zwei Tage Sommerreise = zwei Tage unerledigter Mails.“
Meyer diskutierte privat mit Kollegen über Habecks "Schmuddel-Look" mit zerzausten Haaren und unrasiert.
Habeck fühlte sich persönlich angegriffen, obwohl er nicht namentlich genannt wurde.
Der Tweet ging viral und wurde zum Meme. Auf X und in Medien (z. B. Reitschuster, NIUS, Junge Freiheit) wird Habeck seither oft als "Bahnhofspenner" verspottet – zum Beispiel in Bezug auf seine Politik.
Habecks stellte Strafantrag gegen Meyer wegen Beleidigung (§ 188 StGB: üble Nachrede gegen Politiker). Begründung: Der Tweet diffamiere ihn und gefährde die öffentliche Ordnung.
Im Rahmen einer erfolgreichen juristischen Auseinandersetzung, geführt von Don Alphonso und dem Anwalt Höcker, wurde argumentiert:
Robert Habeck prägt auf Instagram ein künstlich inszeniertes Selbstbild. Dazu verbreitet er gezielt Bilder in nachlässiger Kleidung (den sogenannten „Schlabberlook“, den auch die Süddeutsche kritisierte) und zeigt sich im Bahnhofsumfeld sowie mit Bierflaschen, was seine bewusst lässige Außenwirkung unterstreicht.
Die Erste Instanz (Amtsgericht München): Einstellung gegen Zahlung einer Geldbuße.
Zweite Instanz (Landgericht München, Mai 2024): Freispruch für Meyer. Das Gericht urteilte: Satire und Meinungsfreiheit (Art. 5 Grundgesetz) wiegen schwerer; der Tweet sei ironisch und nicht wörtlich zu nehmen. Habeck musste die Prozesskosten tragen.
Dieses fragwürdige Verfahren macht eine fundamentale Schwachstelle des deutschen Strafrechts deutlich: Der völlig unbestimmte Straftatbestand des § 188 StGB muss abgeschafft werden.
Dieser Paragraph, der bei einer Beleidigung im Zusammenhang mit der öffentlichen Stellung des Betroffenen eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vorsieht, ist aus folgenden Gründen obsolet:
Die allgemeinen Paragraphen zu Beleidigung und übler Nachrede bieten bereits für Personen des öffentlichen Lebens – einschließlich Politikern – einen völlig ausreichenden Rechtsschutz.
Gefährdung der Pressefreiheit: Es gehört zur Kernaufgabe des Journalismus, kritisch zu berichten, auch wenn diese Berichterstattung zwangsläufig das öffentliche Wirken von Politikern erschwert. § 188 StGB ist daher eine Bedrohung für die notwendige kritische Auseinandersetzung.
Darüber hinaus wirft das Verfahren ein bezeichnendes Licht auf das Selbstverständnis von Robert Habeck. Wenn jede kritische Meinungsäußerung, die seine Person betrifft, sofort in einer Strafanzeige mündet und zu einer selbstinszenierten Darstellung führt, muss man sich fragen, ob Habeck für das politische Geschäft nicht zu dünnhäutig ist.
Nebenbei sei noch erwähnt: Deutschland hatte schon besseres, viel besseres und respektableres Personal. Da wäre niemand auf die Idee gekommen, diese als Bahnhofsalkoholiker zu bezeichnen, selbst wenn sie dafür bekannt waren, etwas zu tief ins Glas zu schauen. Naja, egal, zum Wohl, Prost!
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