Illegal beschossene Nilgänse gerettet
Feb 11, 2026•Channel
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Published3 months ago
Duration2:56
Video IDRHc7C_v2GsM
Languagede
CategoryPets & Animals
PrivacyPublic
Made for KidsNo
Video TypeYouTube Short
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Description
In Trier an der Mosel wurde mit einer Armbrust auf Nilgänse geschossen. AktivistInnen der Stadttaubenhilfe Trier hatten mehrfach versucht die Wasservögel einzufangen. Leider waren sie nicht erfolgreich. Daher plante ich bereits vor einiger Zeit nach Trier zu fahren und zu helfen, doch dann wurden die Vögel nicht mehr gesehen. An Fließgewässern ist es erfahrungsgemäß immer schwieriger, Wasservögel in Not auszumachen, denn oft haben die Tiere nicht nur den einen Lieblingsplatz und verbringen ihren Tag auf etlichen Uferkilometern auf beiden Seiten des Flusses.
Doch dann endlich eine erneute Sichtung. Eine Nilgans mit einem Pfeil im Bein, die andere mit einem Pfeil, der scheinbar den ganzen Körper durchbohrte. Eine weitere Gans mit einem Pfeil in der Brust blieb hingegen verschwunden. Wahrscheinlich war sie gestorben.
Also fuhr ich doch nach Trier. Der Plan war, die flugfähige Gans mit dem Netzwerfer zu sichern und die flugunfähige, die immer wieder aufs Wasser flüchtete, mit meinem Mini-Jetboot. Doch dann trafen wir zunächst nur die Nilgans mit dem Pfeil im Körper an, und die ließ sich innerhalb kürzester Zeit mit dem Netzwurfgerät einfangen. Zum Glück stellte sich heraus, dass das Geschoss nur im Flügel steckte und den Rumpf nicht durchbohrt hatte.
Kurz nach der Sicherung der ersten Gans tauchte die zweite auf, sie kam aber nicht nah genug heran um sie ebenfalls zu fangen. Irgendwann flog sie einfach weg. Da es schon spät war und das Tier ohnehin keinen Hunger zu haben schien, brachen wir ab. Ich war gerade losgefahren, da wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass das Tier wieder zurückgekommen war. Ich drehte sofort um und versuchte es diesmal von erhöhter Position. Und so konnte ich auch das zweite Tier schnell einfangen. Beide Nilgänse waren abgemagert und wenig wehrhaft. Es geht ihnen aber den Umständen entsprechend gut und sie sind auf dem Wege der Besserung.
Im Video habe ich alles Relevante zum Täter gesagt, daher erspare ich mir das an dieser Stelle.
1000 Dank für die tolle Zusammenarbeit mit den Leuten der Stadttaubenhilfe Trier.
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Info zum Anfüttern mit Brot
Brot steht von Natur aus nicht auf dem Speiseplan von Vögeln. Ich persönlich lehne die Brotfütterung ab, weiß aber auch, dass das selbst in Tierschutzkreisen unterschiedlich gesehen wird. Mit Hühnerfutter oder speziellem Wasservogelfutter (Floating, Lundi, etc.) bist du auf der sicheren Seite. Wenn du Wasservögeln Futter geben möchtest, dann besser das, was auch für sie gedacht ist. Und da sehe ich altes Brot eher ganz unten auf der Liste.
Warum es beim Einfangen trotzdem zum Einsatz kommt hat mehrere Gründe:
1) Viele Wasservögel werden täglich von Menschen mit Brot gefüttert und reagieren daher oft besser darauf. Es gibt sogar ganz verwöhnte Vögel, die Körner gar nicht mehr aufnehmen möchten und sich damit dann auch nicht anlocken lassen. Bei einer Tiersicherung bleibt oft nicht die Zeit zu probieren, ob der Vogel vielleicht auch auf was Gesundes steht.
2) Brot kann ich zielgerichtet und weit werfen. Das ist wichtig, wenn ein verletztes Tier nur sehr zögerlich näher kommt. Oder aber auch, um ein anderes Tier mit einem zielgerichteten Wurf eines Brotstückes vom zu sichernden Vogel weg zu lotsen. Mit Körnern, Salat oder auch mit speziellem, schwimmfähigem Futter geht das nicht so gut, weil diese Futtermittel einfach nicht gut geworfen werden können.
3) Geworfenes Brot können die Vögel auch auf größeren Entfernung erkennen. Das ist beim Anlocken hilfreich, zumal du die Größe der einzelnen Brotstücke der Entfernung des Tieres anpassen kannst. Der optische Reiz ist einfach größer und der bewegt das betreffende Tier vielleicht, sich doch weiter zu nähern.
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