Direktsaat und Regenwürmer: Wie Ackerböden mehr Wasser speichern | Unser Land | BR
May 25, 2026•Channel
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Landwirt Andreas Bergmeister aus Gaimersheim im Landkreis Eichstätt stellt seinen Ackerbau auf Direktsaat ohne Pflug um, weil er den Boden widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Starkregen machen will. Aber Direktsaat verändert den gesamten Betrieb – vom Umgang mit Pflanzenschutz bis zum Säen des Mais.
Auf seinen Feldern bleiben Pflanzenreste auf dem Boden stehen, der Mais wird direkt in die vorhandene Begrünung gesät. Ziel ist ein lebendiger, krümeliger Boden, der Wasser besser aufnehmen und speichern kann. Berater Max Stadler von der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e. V. zeigt auf Bergmeisters Flächen, wie viele Regenwürmer in einem Direktsaatboden stecken und wie stark diese den Boden lockern.
Versickerungsversuche mit simuliertem Starkregen auf Direktsaat und gepflügtem Acker zeigen, wie unterschiedlich Böden Wasser aufnehmen. Aber es gilt auch grundsätzlich abzuwägen: der Einsatz von Glyphosat vor der Saat ist nötig, dafür braucht es weniger Diesel und insgesamt weniger Chemie. Ein zusätzlicher Versuch mit einer neuen Beize auf Basis von schwarzem Pfeffer soll den Mais vor Krähen schützen und den Chemieeinsatz weiter senken.
Autorin: Ursula Klement
Aus der Sendung vom 22.5.2026
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