12.00 Uhr - LIVE: Angelus und Heilige Messe - KIRCHE IN NOT / ACN Deutschland
Mar 23, 2026•Channel
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12.00 Uhr - LIVE: Angelus und Heilige Messe - KIRCHE IN NOT / ACN Deutschland
Mit Pater Benedikt Eble CP
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,1-11.
In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg.
Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es.
Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte
und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.
Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?
Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.
Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?
Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!
Lektionar. Rechte: staeko.net
Symeon der Neue Theologe (um 949-1022)
griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
45. Hymnus (Sources Chrétiennes 196; trad. SC p. 103s rev.; ins Dt. übers. © evangelizo)
„Auch ich verurteile dich nicht. [...] Ich bin das Licht der Welt“(Joh 8,11-12)
Mein Gott, der das Verzeihen liebt, mein Schöpfer,
lass erstrahlen über mir den Glanz deines unzugänglichen Lichts,
damit mein Herz sich mit Freude füllt.
Ach, zürne nicht, gib mich nicht der Verlassenheit preis!
Sondern lasse meine Seele erstrahlen in deinem Licht,
denn dein Licht, o mein Gott, bist du selbst. [...]
Ich bin abgekommen vom rechten Weg, vom göttlichen Weg,
und bin kläglich aus der mir geschenkten Herrlichkeit gefallen.
Das leuchtende Gewand wurde mir geraubt, das göttliche Gewand,
ich bin in Finsternis gestürzt und schmachte nun im Dunkel,
und weiß nicht einmal, dass ich ohne Licht bin. [...]
Denn wenn du aufstrahltest, Licht aus der Höhe, wenn du erschienst in der Dunkelheit,
wenn du in die Welt gekommen bist, o Erbarmungsvoller,
wenn dein Wille war, mit den Menschen zu leben,
nach der menschlichen Natur, aus Liebe zu uns Menschen,
wenn [...] du dich das Licht der Welt genannt hast (vgl. Joh 8,12)
und wir dich nicht sehen:
heißt das nicht, dass wir vollkommen blind sind
und elender als die Blinden, o mein Christus? [...]
Doch du, der du alles Gute bist, du schenkst es unaufhörlich
deinen Dienern, denen, die dein Licht sehen. [...]
Wer dich besitzt, der besitzt in dir wahrlich alles.
Möge ich doch niemals von dir getrennt sein, Meister! Möge ich doch niemals von dir getrennt sein, Schöpfer!
Möge ich doch niemals von dir getrennt sein, Erbarmungsvoller – ich, der geringe Fremde. [...]
Ich bitte Dich, lasse mich bei Dir Platz nehmen,
selbst wenn ich mehr als alle Menschen gesündigt habe.
Nimm mein Gebet an wie jenes, das der Zöllner sprach (vgl. Lk 18,3),
wie das der Dirne, Meister, selbst wenn ich nicht ihre Tränen habe (vgl. Lk 7,38). [...]
Bist Du nicht Quelle des Mitleids, Brunnen des Erbarmens
und Strom der Güte – darum also, habe Mitleid mit mir!
Ja, du, dessen Hände, dessen Füße ans Kreuz geheftet waren,
und dessen Seite mit der Lanze durchbohrt wurde, Du Mitleidsvoller,
habe Erbarmen mit mir und entreiße mich dem ewigen Feuer. [...]
Möge ich an jenem Tage vor dir bestehen und nicht verurteilt werden,
und Aufnahme finden in deinem Hochzeitssaal,
wo ich deine Seligkeit teilen werde, mein guter Meister,
in unaussprechlicher Freude, in alle Ewigkeit. Amen.