Erneut Tierschutz-Skandal in Bonn #tierebonn #tiere #animalrescue #tierrettung
Apr 8, 2025•Channel
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PublishedApr 8, 2025
Duration2:17
Video IDbsLTFH53H3A
Languagede
CategoryPets & Animals
PrivacyPublic
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Video TypeYouTube Short
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2022 war kein gutes Jahr für die Tiere in den Bonner Rheinauen, denn die lange geplante Sanierung wurde durchgeführt. Unverständlicherweise dauerte diese bis weit in die Brutzeit hinein, was wohl etliche Wasservogelküken nicht überlebt haben. Aber auch Schwäne, Nutrias und besonders viele Fische sind zu Tode gekommen. Natürlich gibt es immer Leidtragende wenn das Wasser eines Sees abgelassen wird. Aber deswegen sollte so etwas auch außerhalb der Brutzeit stattfinden. Und ja, Fische wurden von Experten umgesiedelt. Umso unverständlicher ist die nicht unerhebliche Zahl auch großer Fische, die elendig im Schlamm verreckten. Das hier verwendete Videomaterial zeigt nur einige der betroffenen Tiere. Gar kein Konzept gab es für den Wasservogelnachwuchs und die standorttreuen Schwäne. Und so robbten diese unter größten Anstrengungen monatelang durch den Schlamm. Aber das ist Schnee von gestern, es sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Eine scheinbar dumme Entscheidung macht sich aber bis heute bemerkbar und es ist nicht auszuschließen, dass die Problematik in den kommenden Jahren noch zunehmen wird: Das großflächige Verlegen einer Vliesunterlage. Es ist für uns schwer zu sagen, ob dieses Vlies unsachgemäß eingesetzt wurde oder ob es vielleicht schadhaft war und nie hätte verwendet werden dürfen. Fakt ist, dass schon 2023 erste Vögel gesichtet wurden, die sich in Plastikfäden verfangen hatten, die sich aus dem Vlies lösen. Und wir reden hier von kilometerlangen Schnüren, die sich im Flies im gesamten See befinden.
Aktuell scheint es keine Möglichkeit zu geben, das Problem zu beheben. Und machen wir uns nichts vor… in Bonn wird niemand mit Hochdruck nach einer tierschutzgerechten Lösung suchen. Und so bleibt den wenigen Tierschützern vor Ort nur die Möglichkeit, die Augen auf zu halten und betroffenen Tieren nach Möglichkeit zu helfen. Denn die Stadt Bonn wird es ganz gewiss nicht tun.