Opfer von Identitätsmissbrauch und Deepfakes müssen um ihr Recht kämpfen
Mar 31, 2026•Channel
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Heimliches Beobachten oder Filmen in der Sauna, Deepfakes oder Tracking - all das soll bestraft werden. Die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen erzeugten viel mediale Aufmerksamkeit. Justizministerin Hubig hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt angekündigt. "Das wird nicht reichen, um Opfer von sexualisierter Gewalt im Netz zu schützen", sagt Dr. Lucas Brost, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Plattformen müssten verpflichtet werden, die Identität der Nutzer im Hintergrund zu verifizieren. Der Nutzer könne so anonym bleiben. Bei Rechtsverletzung jedoch könnte ein Gericht die Herausgabe der Daten fordern.
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Kapitel:
00:00 Deepfakes sollen bestraft werden
00:45 Worum gehts im Fall Fernandes /Ulmen? Identitätsmissbrauch
02:43 Anwaltskanzlei stellt vermehrt Fälle digitaler sexueller Gewalt und auch Anzeigen diesbezüglich fest.
05:00 viele Bereiche bislang nicht unter Strafe gestellt
05:38 Was soll unter Strafe gestellt werden?
06:35 Warum reicht es nicht, nur die Verbreitung von Deepfakes unter Strafe zu stellen, nicht die Erstellung?
08:54 Fokus darf nicht nur auf Strafrecht liegen, Opfer sind abhängig vom Ermittlungseifer der Behörden
09:32 Zivilrechtlich vorgehen, gegen mutmaßlichen Täter einstweilige Verfügung erwirken
10:06 Plattformen müssen einen Postkasten in Deutschland haben, um Möglichkeit der Zustellung der einstweiligen Verfügung zu ermöglichen
10:30 Plattformen schneller zur Durchsetzung zwingen
11:51 Nehmen wir die Plattformen stärker in die Pflicht
12:30 Was bringt Copyright an der eigenen Person
14:07 Klarnahmenpflicht auf Plattformen schwierig durchsetzbar
14:37 Identitätsprüfung gefordert, wie PostID verfahren
14:57 Opfer können Datenherausgabe verlangen, meistens gibt es nur Fakenamen, der nicht weiterbringt
15:45 Klarnamenpflicht betrifft Datenschutz, würde aber Rechtssicherheit für Betroffenen erhöhen
16:55 Plattformen sind Brandbeschleuniger für Deepfakes
17:38 Strafgesetze wichtig, aber besser wäre schnelle Umsetzung von Ermittlungsverfahren
18:30 Hubig sollte europaweit Rechtsdurchsetzung verbessern
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