Der Admiral Vanessa atalanta

Sep 22, 2024Channel
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PublishedSep 22, 2024
Duration0:37
Video IDmLmxNZuDa20
Languagede
CategoryPets & Animals
PrivacyPublic
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Video TypeYouTube Short

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Description

Code: SWYZCHDLYFQ8UJZL Den Admiral erkennt man an seinen roten Binden auf den Vorder- und Hinterflügeln. Er ist ein „Wandervogel“ unter den Schmetterlingen, denn er fliegt jedes Jahr im Frühling über die Alpen zu uns nach Deutschland. Er ist häufig in Gärten, Wiesen und an Waldrändern anzutreffen. Der Admiral hat dunkelbraune Vorderflügel, auf denen in der Mitte eine breite gezackte rote Binde verläuft. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen einen großen weißen Balken und mehrere kleine weiße Flecken. Die Hinterflügel sind dunkelbraun und tragen am Flügelaußenrand eine rote Binde. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 6,5 Zentimeter. Die Unterseite der Hinterflügel ist in verschiedenen Brauntönen mit rötlichen, schwarzen und violetten Flächen marmoriert. Ein weißer oder gelblicher Fleck mittig am Vorderrand ist ebenso ein markantes Merkmal. Der Admiral ist ursprünglich eine südeuropäische Art, die als Wanderfalter Jahr für Jahr im Frühjahr nach Norden die Alpen überflog, dann in Mitteleuropa eine neue Generation zur Welt brachte, um dann im Herbst zur Überwinterung wieder zurück in den Süden zu ziehen. Für die 2000 bis 3000 Kilometer lange Strecke von Nordafrika oder Südeuropa bis zu uns brauchten die Falter etwa zwei Wochen. Nur ausnahmsweise überwinterten einzelne Falter auch bei uns. Inzwischen ist das aber zur Regel geworden. Es hat sich eine eigenständige mitteleuropäische Population gebildet, Einflüge aus dem Mittelmeerraum gibt es kaum noch. Aber auch die Mitteleuropa-Admirale sind Wanderfalter, von denen manche im Laufe des Sommers bis nach Skandinavien ziehen. Im Herbst fliegen sie nach Süden, allerdings nicht mehr über die Alpen, sondern zum Beispiel an den Oberrhein, und überwintern dort. Die ausgewachsenen Tiere saugen gerne an Schmetterlingsflieder, Brombeeren, Fetthenne oder Wasserdost. Vor allem im Herbst saugen die Falter auch gerne an Fallobst und Efeublüten. Die Raupen hingegen ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln. Deshalb gehört diese Falterart auch zu den „Nesselfaltern“. Dies gilt allerdings nur für das Auftreten in Mitteleuropa. In südlicheren Verbreitungsgebieten gehören auch Glaskräuter auf den Speiseplan. Quelle: Artenportrait NABU

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