Pragmata: Capcom-Entwickler kreierten den ‚Uncanny-Look‘ mühsam von Hand
Mar 28, 2026•Channel
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Published2 months ago
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CategoryGaming
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Description
Hattet ihr beim Anblick der Trailer zu Capcoms mysteriösem Sci-Fi-Titel Pragmata auch dieses seltsame Gefühl? Das virtuelle New York wirkt vertraut, aber gleichzeitig völlig „daneben“. Was viele für technische Fehler hielten, entpuppt sich nun als genialer Design-Kniff: Die Entwickler haben im Interview mit 4Gamer enthüllt, dass der Look der Spielwelt absichtlich die Ästhetik fehlerhafter KI-Generierung imitiert.
Director Cho Yonghee und Producer Naoto Oyama erklärten, dass die Stadt im Spiel eine von einer KI erschaffene Simulation ist. Um dieses typische „Uncanny Valley“-Gefühl zu erzeugen, wurden bewusst physikalische Absurditäten eingebaut. So versinken Taxis im Asphalt, Busse wachsen direkt aus Hauswänden und Straßenführungen ergeben schlicht keinen Sinn. Das Ziel dieser surrealen Kulisse ist es, den Spieler subtil spüren zu lassen, dass diese Realität eine Fälschung ist.
Das Faszinierende daran: Hinter diesen „KI-Fehlern“ steckt kein Algorithmus, sondern harte Handarbeit. Die Designer haben jede optische Anomalie manuell platziert, um eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, ohne die Spielbarkeit zu gefährden. Es ist eine spannende Ironie der modernen Spieleentwicklung, dass Menschen mühsam versuchen, die Unvollkommenheit von Maschinen nachzuahmen, um eine Geschichte zu erzählen.
Was haltet ihr von diesem künstlerischen Ansatz? Ist das mutiges World-Building oder wirkt der Look auf euch eher abschreckend? Schreibt es mir in die Kommentare!
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